Diktieren
Aufgaben diktieren, wenn die Hände voll sind
Die Hälfte der Dinge, die man vergisst, passieren mit vollen Händen. Die Stimme löst das – vorausgesetzt, man weiß, wohin der Ton geht.
Schau dir an, wann du Dinge vergisst. Beim Rauskommen aus der Dusche. Beim Tragen der Einkäufe. Beim Autofahren. Beim Kochen, mit den Händen im Mehl. Das ist kein Zufall: Genau das sind die Momente, in denen Schreiben unmöglich ist – die Absicht bleibt also im Kopf, und der Kopf vergisst.
Drei Worte reichen
Das Diktat muss nicht elegant sein. „Kaffee nachkaufen“, „Versicherung montags anrufen“, „Angebot anfragen“. Wichtig ist, dass es aus dem Kopf raus und an einem verlässlichen Ort ist; die Form wird später korrigiert, falls nötig.
Eine Beobachtung aus der Praxis: Am besten diktieren sich banale Aufgaben – solche, die man nie aufschreiben würde, weil sie zu klein erscheinen. Es sind auch genau die, die abends immer wiederkommen.
Auf dem Gerät, oder gar nicht
Die meisten Diktierfunktionen schicken den Ton an einen Server, um ihn in Text zu verwandeln. Das ist effizient – und bedeutet, dass deine Stimme, und das, was du sagst, das Telefon verlässt.
Seit einigen Jahren kann das iPhone die Erkennung auf dem Gerät selbst durchführen, ohne Netz, in den installierten Sprachen. Die Qualität ist auf Deutsch sehr gut, und der Ton verlässt das Gerät nicht. Das ist die einzige Form des Diktats, die zu einer App passt, die nichts überträgt.
Die Konsequenz ist klar: Ist die Spracherkennung auf dem Gerät nicht verfügbar, ist es besser, nichts zu tun, als stillschweigend zu einem Online-Dienst zu wechseln. Das ist die Entscheidung, die Doui trifft – die App sagt es, und dabei bleibt es.
Diktierte Daten
„Zahnarzt Donnerstag 9 Uhr“ ist schneller gesagt als in ein Datumsformular eingetippt. Der Satz wird zuerst in Text verwandelt, dann wird das Datum daraus extrahiert: Du bekommst eine terminierte Aufgabe, ohne einen Kalender geöffnet zu haben.
Das funktioniert gut bei gängigen Formulierungen – morgen, Montag, in drei Tagen, am 12. Bei seltenen Formulierungen funktioniert es weniger gut. Der Rückfall ist einfach: Der Text bleibt so stehen, wie er ist, und du passt das Datum mit einer Geste an.
Ein wichtiges Detail: Das Mikrofon muss sich abschalten
Ein Diktat, das nach deinem Satz weiter zuhört, ist eine schlechte Idee, technisch wie moralisch. Das Mikrofon öffnet sich, wenn du drückst, und schließt sich, wenn du fertig bist – der orangefarbene iOS-Indikator oben am Bildschirm bestätigt das. Bleibt der Indikator an, stimmt etwas nicht.
Häufige Fragen
Funktioniert das Diktieren ohne Verbindung?
Mit der Spracherkennung auf dem Gerät ja, in den auf dem iPhone installierten Sprachen. Das garantiert auch, dass der Ton nicht an einen Server geht.
Werden Daten auch verstanden?
„Zahnarzt Donnerstag 9 Uhr“ wird als Text erkannt, dann wird das Datum auf dem Gerät aus dem Text extrahiert. Das Ergebnis ist eine terminierte Aufgabe, ohne dass du einen Kalender angefasst hast.
Und wenn die Spracherkennung auf dem Gerät nicht verfügbar ist?
Doui sagt es dir und zeichnet nichts auf. Die App wechselt nie zu einem Online-Dienst: Lieber nicht diktieren, als die eigene Stimme woanders hinzuschicken.
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